Diese Seite wird in Browsern, die aktuelle Web-Standards unterstützen optimal dargestellt.
Sie können jedoch mit jedem beliebigen Browser darauf zugreifen.
Frühere Meter-Definitionen (Quelle: Wikipedia)
Der Definition des Meters
gingen einige Vorschläge voraus, eine universelle Längeneinheit zu
definieren, die nicht – wie damals oft üblich – von den Abmessungen der
Gliedmaßen des jeweiligen Herrschers abgeleitet war. So schlug der Abt Jean Picard 1668 als
Längeneinheit das Sekundenpendel vor - also die Länge jenes Pendels, das eine halbe Periodendauer von einer Sekunde hat. Im Schwerefeld von Europa hätte ein solches Pendel
die Länge von 0,994m und käme damit der heutigen Definition eines Meters
ziemlich nahe. Der Begriff Meter für diese Längeneinheit wurde bereits
1675 von Tito Livio Burattini verwendet. Er bezeichnete die Länge des Sekundenpendels als Metro Cattolico.
Die entscheidenden Schritte für eine internationale Längeneinheit setzte die Pariser Akademie im Laufe des 18.Jahrhunderts. Sie entsandte um 1735 zwei Expeditionen zur Gradmessung nach Peru und Lappland, um die genaue Erdfigur festzustellen. Im Jahr 1793 wurde das Meter dann als der 10-millionste Teil des Erdquadranten auf dem Meridian von Paris festgelegt - also auf den zehnmillionsten Teil der Entfernung vom Pol zum Äquator - was auf immerhin 0,02% genau gelang. Ein Prototyp dieses Meters wurde 1795 in Messing gegossen, und schließlich 1799 als Urmeter in einer Legierung der Edelmetalle Platin und Iridium. Zur Bestimmung der Länge des Urmeters dienten die Ergebnisse der von Delambre und Méchain zwischen 1792 und 1799 vorgenommenen Vermessung des Meridianbogens zwischen Dünkirchen und Barcelona, kombiniert mit den Peru-Lappland-Resultaten. Im 19.Jahrhundert kamen allerdings genauere Vermessungen der Erde zum Ergebnis, dass das Urmeter ein wenig zu kurz geraten war, dennoch wurde die etablierte Meterdefinition beibehalten.
1889 wurde vom inzwischen gegründeten BIPM (Bureau International des Poids et Mesures der deutsche Name des französischen Büros lautet: Internationales Büro für Maß und Gewicht) ist ein neuer Standard eingeführt. Dazu wurde der internationale Meterprototyp angefertigt, ein Stab mit kreuzförmigem Querschnitt aus einer Platin-Iridium-Legierung im Verhältnis 90:10, und das Meter wurde festgelegt als der Abstand der Mittelstriche zweier Strichgruppen bei einer Temperatur von 0°C. Damit richtete sich das Meter nicht mehr nach der Vermessung der Erde. Kopien dieses Meterprototyps wurden an die Eichinstitute in vielen Ländern vergeben.
1960 wurde die Definition noch genauer, indem man sie mittels Laborphysik absicherte: Von 1960 bis 1983 war ein Meter das 1.650.763,73-fache der Wellenlänge jener sich im Vakuum ausbreitenden Strahlung, die von Atomen des Nuklids Krypton-86 beim Übergang vom Zustand 5d5 zum Zustand 2p10 ausgesandt wird.
Aktuelle Meter Definition (Wikipedia)
Seit
1983 wird das Meter als die Strecke definiert, die das Licht im Vakuum
in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt. Der Grund für diese
Neudefinition ist, dass mittlerweile die Zeit (mit Atomuhren) viel
genauer messbar ist als Strecken. Dies hat auch zur Folge, dass die
Lichtgeschwindigkeit nun nicht mehr gemessen werden muss, sondern als
Konstante festgelegt ist mit 299.792.458m/s.
Die Elovis GmbH stellt sicher, dass jedes ausgeliefere Längenmesssystem
die strengen Kalibrierroutinen des Hauses durchlaufen und bestanden
hat. Nur dadurch ist gewährleistet, dass das ELOVIS Meter auch unter
den von uns spezifizierten Grenzbedingungen bis auf 0,01% dem Meter
gemäß oben genannter Definition entspricht.